Archiv für die Kategorie „Kredite“

Konto im Soll ist teuer

Mittwoch, 2. Mai 2012

Wenn Sollsalden auf dem Girokonto auflaufen, nimmt man einen überaus teuren Kredit in Anspruch. Dies gilt sowohl für private Haushalte als auch für Selbstständige und Unternehmen. Sofern der private Dispo permanent in Anspruch genommen wird, so dass selbst direkt nach dem Gehaltseingang kein oder unwesentliches Guthaben auf dem Konto zu verzeichnen ist, sollte man ernsthaft darüber nachdenken, eine Ablösung der Inanspruchnahme, verbunden mit einer Umschuldung in einen günstigen Ratenkredit in die Wege zu leiten. Ein guter Ansprechpartner für ein solches Unterfangen stellen unabhängige Finanzdienstleister dar, die mit zahlreichen Kreditinstituten zusammenarbeiten und so ihren Kunden aus einer großen Auswahl heraus ein möglichst passgenaues Angebot unterbreiten können, das den individuellen Zielsetzungen und Vorstellungen entspricht.
Bei einer Ablösung des Girokontos durch einen günstigeren Ratenkredit ist ein angenehmer Nebeneffekt (neben dem Umstand, dass man einen Kredit zu weitaus günstigeren Konditionen erhält, da die Zinssätze im Vergleich zu einem privaten Dispositionskredit deutlich niedriger sind), dass ein Zinseszinseffekt vermieden wird, da regelmäßige und planmäßige Tilgungen stattfinden, die für eine Reduzierung der Höhe der Restschuld sorgen und somit zu einer tatsächlichen Entschuldung beitragen.
Diese Wirkungsweise funktioniert auch bei bestehenden betrieblichen Verbindlichkeiten, indem die Inanspruchnahme des betrieblichen Kontokorrentkontos bzw. der zu variablen, aber teuren Bedingungen zur Verfügung gestellten Betriebsmittelkreditlinie in ein mittel- oder längerfristiges Darlehen umgeschuldet wird. In der Praxis ist dies jedoch im Vergleich zu einer Umschuldung des privaten Dispos in einen Ratenkredit mit ein wenig mehr Schwierigkeiten verbunden, was die Durchführung dieser Maßnahme zur Optimierung der Verbindlichkeiten angeht. Entsprechend sollten sich betrieb mit einer entsprechenden Zielsetzung von einer in Fragen rund um die Finanzierung bewanderten und bankenunabhängigen Unternehmensberatung beraten lassen.

Kreditauswahl

Montag, 30. April 2012

Welche Form von Kredit man in Anspruch nimmt, hängt einerseits von der geplanten Verwendung des Geldes ab, andererseits aber auch davon, wie weit sein persönliches Kostenbewusstsein ausgeprägt ist. Je geringer der Betrag ist und je geringer die veranschlagte Kreditlaufzeit, desto unwichtiger wird es, sich über die Konditionen des bereitgestellten Kredits Gedanken zu machen. Bei Bagatellbeträgen steht einem ohnehin meist nur der private Dispo auf dem Gehaltskonto zur Verfügung. Hierbei handelt es sich ohnehin um die einfachste, bequemste und auch flexibelste Methode, sich von Banken Geld zu leihen. Flexibel ist ein Dispo insbesondere deshalb, weil es für den Kunden keine Kündigungsfristen gibt. Die Inanspruchnahme des Kredits kann also, sofern nichts anderes vereinbart ist, nach eigenem Ermessen erfolgen. Somit kann man den Sollsaldo durch Eingänge, beispielsweise Überweisungen oder Einzahlungen, jederzeit in ein Guthaben überführen. Bequemlichkeit und Flexibilität haben jedoch ihren Preis, und dies sprichwörtlich. Der Dispo ist nämlich in der Praxis durchweg sehr teuer im Vergleich zu einem Ratenkredit.
Wenn man sich noch teureres Geld besorgen wollte, warum auch immer, könnte man sich nach einer anderen Bank umschauen, besser aber noch in Geschäftsbeziehung zu einem Kredithai treten, dem die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über den Wucher ins Unreine gesprochen wumpe sind. Unternehmen haben überdies die Möglichkeiten, Zahlungsziele von ihren Kreditoren in Form von Lieferantenkrediten in Anspruch zu nehmen. Hier finden sich rund um das Thema Skonto bisweilen auch eingepreiste Zinssätze, die dazu führen würden, dass diese Form der Finanzierung in der Praxis ein geringeres Ausmaß einnehmen würde. Beispielsweise kommt es häufig vor, dass erst durch die Inanspruchnahme der Dienstleistung einer unabhängigen Unternehmensberatung den innerhalb des Betriebs Verantwortlichen gewahr wird, zu welchen Konditionen sie sich effektiv finanzieren und welche Einsparpotenziale mithin bislang außer Acht gelassen wurden.

Zinslose Kredite

Montag, 23. April 2012

Zinslose Kredite sind ein überaus seltenes Phänomen bei näherer Betrachtung. Kredite werden bisweilen mit einer Null-Prozent-Finanzierung angeboten im Rahmen eines standardisierten Finanzierungspakets. Bei derartigen Sonderaktionen, die meist für bestimmte Artikel aus dem Bereich der langlebigen Konsumgüter angeboten werden, ist zunächst darauf zu achten, ob für die entsprechende Finanzierung zwar keine Zinsen zu zahlen sind, dennoch aber eine Bearbeitungsgebühr fällig wird. Ist dies der Fall, handelt es sich bei näherer Betrachtung eben nicht um einen zinslosen Kredit.
Sollte der Händler oder Verkäufer im Rahmen einer Rabattaktion tatsächlich ein Sonderangebot offerieren, das keine Zinsen beinhaltet, kann es für den Kunden lohnenswert sein, nach dem Preis für eine Barzahlung zu fragen. Hier können Rabatte auszuhandeln sein, so dass auch mit einem günstigen Ratenkredit bei einer geringeren Finanzierungssumme im Ergebnis eine billigere Finanzierung darstellbar ist. Dieses Prinzip wird in der Praxis oftmals bei einer Autofinanzierung angewandt, nicht jedoch im Zusammenhang mit Immobilien bzw. einer Baufinanzierung.
Rein gar nicht zu den zinslosen Krediten, sondern vielmehr zu den teuersten Krediten zählen sogenannte Lieferantenkredite, die ein Unternehmen von seinen Kreditoren erhält. Hierbei wird dem Abnehmer ein Zahlungsziel eingeräumt. Viele Unternehmen wären überrascht, wenn sie sich, beispielsweise unter Konsultation einer in Fragen der Unternehmensfinanzierung versierten Unternehmensberatung, über die Konditionen im Klaren wären, die für die Inanspruchnahme dieser Kredite effektiv in Rechnung gestellt werden.

Kriterien für eine Kreditvergabe

Donnerstag, 29. März 2012

Die Bonität eines Kunden stellt das herausragende Kriterium für Kreditinstitute bei der Entscheidung dar, ob ein Kredit gewährt wird bzw. zu welchen Bedingungen und zu welchen Konditionen. Die Bonität bemisst sich in erster Linie nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Kunden, also der Frage, inwieweit dieser entsprechend seiner Einkommens- und Vermögensverhältnisse voraussichtlich in der Lage sein wird, die bestehenden und durch die Neukreditvergabe hinzukommenden finanziellen Verpflichtungen vereinbarungsgemäß und planmäßig zu begleichen. Daneben fließt in die Bonität auch die persönliche Kreditwürdigkeit ein, die naturgemäß schwieriger quantitativ zu bemessen ist und Aspekte wie die persönliche Integrität des Kunden, seine Risikoneigung und auch beispielsweise seinen Bildungsstand tangieren kann.
Die Bonitätsprüfung seitens der Banken und Sparkassen folgt oftmals standardisierten Vorgaben. Sie folgt dem Ziel, die mit dem beantragten Kredit verbundenen Belastungen der nachhaltigen Kapitaldienstfähigkeit gegenüberzustellen. Die Unterlagen, die zur Bonitätsprüfung erforderlich sind, richten sich neben den festgelegten Standards entsprechend den hausinternen Usancen des jeweiligen Kreditinstituts nach der Höhe und der Art des Kredits. Bei Selbstständigen sind die Anforderungen grundsätzlich als höher anzusehen, weshalb von Seiten der Kunden hier im Vorfeld mitunter eine bankenunabhängige Unternehmensberatung hinzugezogen wird, um eine Finanzierung unproblematischer in die Wege leiten zu können.
Während bei einer Baufinanzierung auch Objektunterlagen erforderlich sind, die die Werthaltigkeit der Immobilie und damit die Angemessenheit des Kaufpreises bzw. der veranschlagten Herstellungskosten dokumentieren sollen, ist der Umfang der Bonitätsunterlagen bei einem Ratenkredit in aller Regel geringer. Zumeist sind für eine Kreditentscheidung die Selbstauskunft des Kunden, Verdienstnachweise jüngeren Datums, aktuelle Kontoauszüge sowie eine Schufa-Auskunft ausreichend, mitunter fordert das Kreditinstitut, das die Finanzierung übernehmen soll, zusätzlich noch eine Bankauskunft von der Hausbank des Kunden an.

Kredite vergleichen

Donnerstag, 17. November 2011

Vergleichen lohnt sich eigentlich immer. Niemand möchte zu viel bezahlen. Falschen Geiz sollte man indessen auch nicht walten lassen. Preisvergleiche sind insbesondere dann sinnvoll und auch einfach umzusetzen, wenn die zur Auswahl stehenden Alternativen in Form von Waren oder Dienstleistungen identisch oder zumindest annähernd gleichwertig sind. Beispielsweise für Ratenkredite trifft dies grundsätzlich zu. Der Gegenwert in Form der Gutschrift des Kreditbetrages auf dem Girokonto des Kreditnehmers ist bei allen Banken und Sparkassen identisch, sofern man sich nicht für ein Disagio in den vertraglichen Vereinbarungen entschieden hat. Die vom Kreditnehmer zu erbringende Leistung in Form der planmäßigen Rückzahlung kann man bei verschiedenen Angeboten gut miteinander vergleichen. Im Zweifel sucht man den Kredit mit den geringsten Kosten aus. Dies wird in aller Regel derjenige sein mit dem geringsten Effektiven Jahreszins. Man sollte allerdings im Zweifel ein Modell mit dem Komfort wählen, dass während der Laufzeit kostenlose Sondertilgungen geleistet werden können, um den Abbau der Schulden flexibel gestalten zu können. Ähnliches gilt grundsätzlich auch für langfristige Darlehen, beispielsweise für eine Baufinanzierung. Allerdings sind die Vertragsbedingungen und die Modalitäten hinsichtlich der Finanzierung ungleich komplizierter als bei einem Ratenkredit, so dass man sich auf jeden Fall unabhängig beraten lassen sollte.

Kredite im Internet vergleichen

Mittwoch, 7. September 2011

Sind sie auf der Suche nach einen günstigen Kredit für eine Baufinanzierung? Im Internet können sie schnell und einfach den gewünschten Kredit zur Baufinanzierung
finden und vergleichen, ob es möglicherweise noch einen günstigeren Kredit gibt. Nicht immer geht es um einen Neubau bei einer Immobilienfinanzierung, denn auch
Besitzer eines Hauses können mit einer Immobilienfinanzierung den Wert steigern oder erweitern. Wenn eine Immobilie dem Eigentümer am Herzen liegt kann das
verschiedene Gründe haben und es ist für den Eigentümer wesentlich interessanter den Wert der Immobilie zu steigern, als an einen Verkauf zu denken. Steht allerdings
ein Wohnortwechsel an so kommt ein Neuerwerb in Frage. Zahlreiche Eigentümer entscheiden sich für eine komplette Renovierung und alles zu modernisieren oder
aber auch zu erweitern. Es gibt da sehr viele verschiedene Möglichkeiten und dieses kann man auch mit einer Immobilienfinanzierung finanzieren. Ganz egal was man
an der eigenen Immobilie durchführen lassen möchte, wird dieses Fremdkapital im Rahmen einer Immobilienfinanzierung nur Objekt gebunden gewährt. Bei der
Antragstellung von einem Kredit muss man seine finanziellen Verhältnisse offen legen und geht meist einen langfristigen Vertrag ein. Das kommt ganz auf den
Umfang der geplanten Baumaßnahmen an. Heute ist eine Baufinanzierung noch verhältnismäßig günstig. Allerdings treiben die steigenden Preise in der Euro – Zone
vielen Bauherren Sorgenfalten auf die Stirn. Allerdings gibt es keinen Grund zur Panik, obwohl Inflation auch steigende Zinsen bedeutet. Allerdings kommen auch
immer mal wieder Zinssenkungen. Wenn man Angebote zur Baufinanzierung vergleicht kommt man immer noch relativ günstig zu einem Kredit. Viele schwärmen
von den langfristigen Zinsbindungen über fünfzehn oder zwanzig Jahre. In einem Zinstief ist es am besten einen Kredit für so lange Zeit abzusichern. Gerade bei
einer Immobilienfinanzierung zahlt sich ein Preisvergleich im Internet aus. Da es heutzutage zahlreiche verschiedene Angebote für einen Kredit zur Baufinanzierung
gibt. Teilweise kann ein Kredit zur Baufinanzierung sehr günstig sein, es gibt aber auch das Gegenteil und der Kredit zur Immobilienfinanzierung wird wesentlich teurer. Eine Baufinanzierung über 200000 Euro kann beispielsweise bei einem günstigen Anbiete einige tausend Euro weniger kosten als beim teuersten. Ein Preisvergleich im Internet geht sehr schnell und lohnt sich meist.

Warum kann ich ein Haus nicht mit einem günstigen Ratenkredit bezahlen?

Dienstag, 9. August 2011

Viele Menschen fragen sich, wenn sie anfangen nach einer Immobilie zu suchen, warum muss eigentlich immer eine Immobilienfinanzierung gemacht werden? Ich möchte ja nicht 40 Jahre lang zurückzahlen. Wieso kann ich nicht mit viel Eigenkapital und einem günstigen Haus einfach einen Ratenkredit machen, so wie bei einem Auto? Die Antwort ist ganz einfach: die monatliche Belastung wird einfach zu hoch!

Wenn ich ein einfaches Haus für 150.000 EUR kaufen möchte kommen noch Makler und Steuern hinzu. Nach Abzug von meinem Eigenkapital habe ich im Beispiel noch 120.000 EUR über. Mal angenommen ich würde eine Bank finden, die mir einen Ratenkredit geben würde über 120.000 EUR, da ich gut verdiene. Rechnen wir mit unserem Kreditrechner mal mit einem günstigen Kredit bei einem Zinssatz von sagen wir 5% und eine lange Laufzeit von 6 Jahren also 72 Monaten. Bei diesem Beispiel kämen wir auf eine Wahnsinnsbelastung von 1926,42 EUR pro Monat für ein Haus, das man mit einer günstigen Baufinanzierung viel günstiger bekommen könnte. Abgesehen davon finden Sie wahrscheinlich keine Bank, die Ihnen soviel Geld ohne eine entsprechende Sicherheit geben wird. So einfach ist diese Frage beantwortet.

Kleinkredite

Dienstag, 12. Juli 2011

Bei einem Kleinkredit handelt es sich meistens um einen Ratenkredit. Auf diese Weise vergeben Banken und Sparkassen überschaubare Beträge an Arbeitnehmer. Bisweilen benötigen auch angehende Selbstständige im Rahmen ihrer Existenzgründung kleinere Beträge für den Geschäftsaufbau. Die Größenordnung bewegt sich insgesamt grob geschätzt zwischen 3000 und 30000 Euro. Einzelne Banken bieten auch geringere Mindestbeträge an. Die Frage ist lediglich, ob sich in diesem Fall der Aufwand lohnt, gesondert einen Antrag auf einen Kredit zu stellen. Zwar ist ein Ratenkredit meistens nicht unerheblich günstiger als ein Dispo und außerdem macht Kleinviel auch Mist, allerdings geht die Rechnung dann nicht auf, wenn man in der Lage ist, den Kreditbetrag aus dem monatlichen Einkommen bzw. aus den monatlichen Eingängen in überschaubarer Zeit zurückzuführen. Wenn nämlich das Girokonto trotz der Inanspruchnahme des Dispos für die zu tätigende Anschaffung schon nach kurzer Zeit für Teile des Monats nach dem Gehaltseingang wieder im Plus ist und der Zeitraum mit Guthaben spürbar und zunehmend länger wird, bis das Minus endgültig erledigt ist, hat man insgesamt einiges an Zinsen gespart. Etwas anders liegt der Fall, wenn das Girokonto langsam und allmählich mehr und mehr ins Minus gelaufen ist und man diese Entwicklung stoppen und einen Deckel draufsetzen möchte. Dann bietet sich eine Umschuldung in einen günstigen Ratenkredit geradezu an. In diesem Fall spart man Zinsen durch den geringeren Zinssatz, der in Rechnung gestellt wird und erhält außerdem die Gewissheit, dass das Soll durch die regelmäßigen Tilgungen, die in der Kreditrate enthalten sind, kontinuierlich abgebaut wird.

Versteckte Schulden

Donnerstag, 30. Juni 2011

Leasing wird aus unterschiedlichen Gründen mitunter als Alternative zu einer klassischen Finanzierung auf Darlehensbasis bzw. durch Kredit in Betracht gezogen. Ein Argument, welches gelegentlich im Zusammenhang mit betrieblichen Investitionen vorgetragen wird, ist die Bilanzneutralität einer Finanzierung über Leasing. In der Tat ist unter Einhaltung gewisser Voraussetzungen, die sich vornehmlich in einschlägigen Erlassen der Finanzverwaltung finden, keine Aktivierungspflicht des Leasinggegenstands durch den Leasingnehmer gegeben. Entsprechend sind die Verbindlichkeiten aus dem Leasingvertrag auch nicht unmittelbar als Verbindlichkeiten im Jahresabschluss ersichtlich, da sie nicht passiviert werden. Allerdings sind zutreffende Angaben über regelmäßig anfallende finanzielle Verpflichtungen aufgrund der Vorschriften des Handelsgesetzbuchs vonnöten.

Im Rahmen einer Analyse der finanziellen Verhältnisse gewerblicher Kunden und von Kapitalgesellschaften ist Leasing also keineswegs dazu geeignet, die Bilanzverhältnisse in der Weise zu verbessern, dass die entsprechenden Verbindlichkeiten für Dritte nicht mehr ersichtlich wären. Inwieweit die Bilanzneutralität im konkreten Einzelfall vor- oder nachteilig ist und welche anderen Gründe für oder gegen Leasing als Alternative für anstehende betriebliche Investitionen bestehen, können Betriebe mit einer in Fragen rund um die betriebliche Finanzierung versierten unabhängigen Unternehmensberatung erörtern.

Für Leasing durch Privatkunden, also insbesondere Arbeitnehmer, gilt Entsprechendes. Mit Leasing lassen sich die damit eingegangenen Verbindlichkeiten in Form der Verpflichtung zur fristgerechten Begleichung der monatlichen Leasingraten zuzüglich eventueller Abschlusszahlungen zum Ende der Vertragslaufzeit nicht einfach kaschieren. Leasinggesellschaften arbeiten nämlich in der Praxis ebenso wie Kreditinstitute mit der Schufa zusammen und melden entsprechende Abschlüsse. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Leasing somit nicht von einem Ratenkredit. Welche Form der Finanzierung im Einzelfall die günstigere ist, muss man sorgsam durchrechnen.

Dispo für Selbstständige

Donnerstag, 30. Juni 2011

Beruflich Selbstständige erhalten auf ihrem privaten Girokonto bisweilen auch einen Dispositionskredit, wenn die finanziellen Verhältnisse nach Auffassung ihrer kontoführenden Bank als geordnet anzusehen sind. Die wesentlichen Einkünfte laufen indessen auf dem Geschäftskonto, das für die betriebliche Sphäre eingerichtet wird, auf. Hier steht in der Regel ein Kontokorrentkredit zur Finanzierung der Betriebsmittel zur Verfügung. Dieser Kredit ist seiner Natur nach wesensgleich zu einem privaten Dispo. Entsprechend gibt es für die laufende Inanspruchnahme keine Formalitäten, sobald die Einräumung erfolgt ist und sich die Kontoführung im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen bewegt. Auch gibt es seitens des Kunden keine Kündigungsfristen, um eine Rückführung durch Zahlungseingänge durchzuführen.

Den Vorteilen der Flexibilität und der unbürokratischen Handhabung steht zum einen der Nachteil gegenüber, dass die Konditionen für die Inanspruchnahme des Kredits schon traditionell als ungünstig für den Kunden als Kreditnehmer zu bezeichnen sind. Ein Ratenkredit für private konsumtive Zwecke oder ein Darlehen für betriebliche Investitionen sind durchweg auch auf Blankobasis mit nicht selten erheblich günstigeren Zinssätzen ausgestattet. Insofern kann es sich, falls das jeweilige Konto permanent im Soll geführt wird, durchaus bezahlt, eine Umschuldung in die Wege zu leiten. Wenn diese umgesetzt ist, entfällt auch der zweite Nachteil eines Dispos. Dieser bezieht sich auf die Tilgung: Sie findet nämlich nicht statt, sofern der Kontoinhaber bzw. Kreditnehmer nicht selbstständig hierfür Sorge trägt. Aus diesem Grund ist für eine Finanzierung zu Lasten des Dispos eine gewisse finanzielle Disziplin vonnöten, um dem latenten Risiko einer Dauerinanspruchnahme oder gar einem zunehmenden Anstieg des Sollsaldos begegnen zu können. Während für Privathaushalte eine Umschuldung häufig problemlos möglich ist, nehmen Selbstständige hierfür bisweilen die Dienste einer bankenunabhängigen Unternehmensberatung in Anspruch.